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Samstag, 10. Oktober 2015

Jacqueline Ditt & Mario Strack - Edition 15

Das Künstlerpaar präsentiert:

"Fairy Tales - Reloaded" expressionistische Gemälde
von Jacqueline Ditt

"How They Look" -  illustrierte Musik / Video & Grafik
( ltd. Druckauflage) von Mario Strack

 



Öffnungszeiten: Di. - Sa.   17 - 20 UHR
Ausstellungsdauer: 27. 10. 2015 bis 30. 6. 2016


"Es war einmal" ist auch heute noch, viele der Märchen die wir aus unserer Kindheit kennen sind hunderte von Jahren alt, so haben sie schon Erklärungsbedarf, weil sie gerade in Bezug auf die Gleichberechtigung eine Aktualisierung gebrauchen könnten. Die Ausstellung "Fairy Tales - Reloaded" ist dafür gedacht die Erinnerung aufzufrischen, Jacqueline Ditt zeigt neun Werke in gewohntem Stil, expressiv, surreal bisweilen auch mit Pop Art Elementen. Die Künstlerin gibt zu bedenken, dass es kritisch sein kann gerade die Gehirne von Kindern mit unterschwelligen Vorurteilen zu füttern. Zum Beispiel, junge Mädchen müssen hübsch, gutgläubig, gehorsam und unschuldig sein, ausserdem immer nach einem wohlhabenden Prinzen Ausschau halten. Andererseits sind ältere Frauen unansehnlich, Stiefmütter bevorzugt neidisch, eifersüchtig, gemein und auch hinterlistig. Während junge Männer gut aussehende Prinzen sind oder zumindest enorm gerissen um jede gefährliche Aufgabe zu bewältigen, häufig sind sie reich, oft sogar Könige, wenn sie älter sind, oder Helden und tapfere Ritter. All dieser "Märchen Stoff" ist zweifelsohne unterhaltsam, manchmal sogar lehrreich, deshalb will die Künstlerin sie auch substanziell nicht ändern aber sie sind was sie sind, sehr populäre "Alte Geschichten" und in Bezug auf tradierte Rollenklischees sollten wir uns doch eher in Richtung Emanzipation bewegen. - "Fairy Tales - Reloaded" 7 Gemälde und 2 Grafiken von Jacqueline Ditt


In seinem aktuellen Lied widmet sich Mario Strack wie so oft auf metaphorische Art der Betrachtung der Gesellschaft. Schon der Titel "How They Look" ist zweideutig. Im Text geht es um passives Beobachten bis hin zur Ignoranz wie auch um aktives Handeln bis hin zur Gewalttat. Ungeachtet der wahrhaft miserablen Ergebnisse, welche die Aktionen tatsächlich zeitigen, herrscht, von wenigen Zweiflern abgesehen, meist das entspannte Gefühl, man werde schon damit durchkommen und es werde alles gut ausgehen.
Die Bilder für den computer-animierten clip sind im radikal minimalistischen Stil gestaltet, Grafiken wie sie in der Vergangenheit auch schon Stücke wie "Generator" oder "At the Club" illustrierten. Daneben kommt auch bewegte Typografie zum Einsatz. Wie immer werden eine Reihe von Schlüsselbildern in einer limitierten Druckgrafik Edition erscheinen.


universal arts Galerie Studio
80637 München - Orffstrasse 35A
Di.-Sa. 17-20 Uhr
Tel.: 089/134245
Fax: 089/134837
E-mail: mail@universal-arts.de
Server: http://www.universal-arts.de


The artist couple presents:

"Fairy Tales - Reloaded" expressionist paintings
by Jacqueline Ditt

"How They Look" illustrated music / videoclip & graphics (ltd. fine art prints)
by Mario Strack


"Once Upon A Time" still is today, many of the Fairy Tales well known from our childhood are hundreds of years old, so they should be explicit because they need an update especially relating to gender equality.
The exhibition "Fairy Tales - Reloaded" is intended to refresh the memory, Jacqueline Ditt shows nine artworks in her usual style, expressive, surreal sometimes mixed with Pop Art elements. The Artist submits that it can be critical to feed especially children's brains with subliminal prejudice. For example, jung girls have to be pretty, trustful, obedient, innocent and always looking for a wealthy prince. Otherwise elder women are unsightly, preferentially stepmothers are greedy, jealous, bitchy and also deceitful. While boys are handsome princes or at least enormous clever to solve any dangerous task, frequently they are rich, often kings if they are elder, or heroes and brave knights. All this "Fairy stuff"  is undoubtedly entertaining and sometimes even instructive, so the artist doesn't want to change them in substance but they are what they are very popular "old stories" and relating to traditial stereotypes we should rather turn to emancipation. - "Fairy Tales - Reloaded" 7 paintings and 2 graphics by Jacqueline Ditt


In his recent song, Mario Strack takes, as he often does, a metaphoric look at the society. It starts with the ambiguous title "How They Look". The lyrics are about passive observing right up to ignorance as well as offensive acting right up to outrage. Despite of the truly bad results, caused by these activities, there is, except for some doubters, the relaxed feeling that they will get away with this and everything will turn out fine.
The pictures for the computer animated clip are done in radically minimalistic style. Graphics as the ones, used in the past to illustrate pieces like "Generator" or "At the Club". Some moving typography is also part of it. As always, a limited edition of keyframes in fine art print will be released.


universal arts Galerie Studio
80637 Munich / Germany - Orffstrasse 35A

duration: oktober 27. 2015 to june 30. 2016 - open: tue - sat 5 - 8 pm

Donnerstag, 2. Mai 2013

Jacqueline Ditt & Mario Strack - Spring 13 - 20 Jahre universal arts (Teil 1)

Das Künstlerpaar präsentiert:

"Mainly Black & White" Computergrafiken (ltd. Druckauflage)
von Jacqueline Ditt

"At the Club" illustrierte Musik / Video & Grafik
( ltd. Druckauflage) von Mario Strack






Vernissage: Sa. 25. 5. 2013   19.30 - 22 UHR

Öffnungszeiten: Di.- Sa.   17 - 20 UHR
Ausstellungsdauer: bis 31. 8. 2013

Vorwiegend Schwarz und Weiss "Mainly Black & White" ist das Thema der aktuellen Ausstellung von Jacqueline Ditt.
Das heisst der Schwerpunkt liegt weitgehend auf diesen zwei "achromatischen (unbunten) Farben", diese Beschränkung ist von Zeit zu Zeit für den Künstler, sowie auch für den Rezipienten der Werke notwendig, um die Konzentration zurück zu erlangen.
Einige andere Farben werden sanft oder punktuell ins Spiel gebracht, sie sollen aber den akzentuierten kontrastreichen Gesammteindruck nicht stören. Es ist eine Art "Gedanken löschen" für einen erfrischenden Neuanfang.
Die Ausstellung "Mainly Back & White" zeigt neun limitierte Druckgrafiken von  Jacqueline Ditt


In der menschlichen Kultur haben Paarungsrituale, bei denen man versucht, sich durch extatisches Tanzen kollektiv in eine Zustand der Trance zu versetzt eine lange Tradition.
Sogar in heutigen, "modernen" Gesellschaften geschieht es, zumindest in Ansätzen und einer der Plätze, an denen es statt findet ist "der Klub".
Die spezielle Stimmung an diesen Orten inspirierte Mario Strack zu seinem aktuellen Titel "At the Club" und konsequenter Weise handelt es sich um ein Stück elektronische Tanzmusik.
Das dazugehörige Video ist deshalb mit schlagkräftigen, leuchtenden Computergrafiken gestaltet.
Nachdem man sich derart verausgabt hat braucht man dringend eine Ruhephase.
"Madarine", Marios zweiter aktueller Titel - ein kontemplatives Instrumentalstück, komponiert rund um ein Stilleben mit Obst ist dafür genau das richtige.


universal arts Galerie Studio
80637 München - Orffstrasse 35A
Di.-Sa. 17-20 Uhr
Tel.: 089/134245
Fax: 089/134837
E-mail: mail@universal-arts.de
Server: http://www.universal-arts.de

The artist couple presents:

"Mainly Black & White" computergraphics (ltd. fine art prints)
by Jacqueline Ditt

"At the Club" illustrated music / videoclip & graphics (ltd. fine art prints)
by Mario Strack

Mainly Black & White is the topic of the recent exhibition of  Jacqueline Ditt. That means the focus is almost on these two "achromatic colours", from time to time this restriction is necessary for the artist and also for the recipient of the artworks, to regain concentration. Some other coloures are also involved, slighly or spotted, but they shall not disturb the accentuated high-contrast overall impression. It is a kind of "mind reset" for a refreshing newstart.
The exhibition "Mainly Back & White" shows nine limited graphics by Jacqueline Ditt.

In human culture, mating rituals where people try to get themselves collectively in a state of trance by ecstatic dancing, have a long tradition.
Even in today's "modern" societies it is, at least rudimentarily, happening and one of the places where they do it is "the club".
The specific mood of these locations inspired Mario Strack to write his recent track "At the Club" and consequently it is a piece of electronic dance music.
The Clip, appertaining to it is therefore made from punchy and flashy computer graphics.
After such a hard rave everyone needs to chill out.
"Mandarine", Mario's second new track - a contemplative, instrumental piece, composed around a fruity still life, exactly fits the needs.


universal arts Galerie Studio
80637 Munich / Germany - Orffstrasse 35A

Vernissage: sat. may 25. 2013 - 7:30 - 10 pm - duration: 'til august 31. 2013 - open: tue - sat 5 - 8 pm

Montag, 10. September 2007

Jacqueline Ditt & Mario Strack - "Edition'07"


Das Künstlerpaar präsentiert:


"Behind Venetian Blinds"
Expressionistische Gemälde
von Jacqueline Ditt


"Disarmament"
illustrierte Musik / Video
von Mario Strack



universal arts Galerie Studio
80637 München Orffstr. 35A

Vernissage: Sa. 6.10.2007 19.30 - 22 UHR
Öffnugszeiten: Di.- Sa. 17 - 20 UHR
Ausstellungsdauer: bis 26.4.2008

Ausstellung und VernissageLivecam auch unter
http://www.universal-arts.de/
Für eine Einladung zur Vernissage "Edition 07" am 6. 10. 2007
einfach online in die mailinglist eintragen.

In der urbanen Enge der Grosstadt, gewinnt man manchmal ungewollt Einblicke in das Leben der anderen. Diesem Thema hat sich die Malerin Jacqueline Ditt in ihrer Ausstellung "Behind Venetian Blinds" gewidmet. Hinter den Jalousien ihrer Wohnungen fühlen sich die Menschen privat und ungestört, einigen ist es anscheinend sogar egal, ob das Gegenüber sie wahrnimmt oder sie finden den Gedanken offenbar ganz interessant. Bei aller Anonymität der Singles und Paare entsteht eine gewisse "Vertrautheit" bzw. distanzierte Beziehung zu den anderen, obwohl man sich meist nicht wirklich kennt.

Vierzehn Jahre nach "Dance the Bomb" greift Mario Strack erneut das Thema Krieg auf. Das, im ersten Moment abwegig erscheinende Konzept, aus Rüstungsgütern bzw. deren Namen Lyrik zu machen, erweist sich als erstaunlich einfach umsetzbar. Die tragenden Bestandteile des Textes von "Disarmament", dem aktuellen Song, sind vor allem der männlichen Hälfte unserer Gesellschaft so vertraut, dass man verblüfft gewahr wird, wie tief verwurzelt der Krieg, seine Waffen und mithin das Töten in unserer Kultur sind. Dies triff auch auf die Bilder zu, mit denen der Künstler den Clip zum Song illustriert hat. Schon einfache Umrisse genügen und jeder kleine Junge kann sofort alle diese grossartigen Errungenschaften unserer Technik benennen und zuordnen.

ENGLISH

In the tightness of the bulk city, one sometimes wins inadvertently insite into the life of the others. This is the topic of Jacqueline Ditt‘s exhibition "Behind Venetian Blinds". Behind the shutters of their dwellings, humans feel private and unimpaired, apparently they don't care to be noticed by their opposite ever and anon it seems that some of them like the idea. So with all anonymity of the singles and pairs a certain "confidenceness" or dissociated relationship with the others may develop, although one does not really know each other usually.

Fourteen years after "Dance the Bomb" Mario Strack again, revisits the topic War. The concept of making lyrics out of military equipment resp. their names, may seem odd at the first look but turns out as amazingly simple to realize. The significant parts in the words of the new song "Disarmament", are so common, especially to the male half of our society, that one has to notice, perplexed, how deeply the war, its weapons and therefore the killing is rooted within our culture. Same thing with the graphics, used by the artist to illustrate the Clip. It only takes simple shapes and every little boy can specify and assign these gorgeous achievements of our technology.


universal arts Galerie Studio
80637 Munich / Germany - Orffstrasse 35A
Vernissage: Sa. 10.06.2007 7:30 - 10 pm - Open: Tu.- Sa. 5 - 8 pm
Duration: 'til 04.26.2008